Zurück
zur Website

Ein Reiseführer durch die Wiener Ballsaison

Darf ich bitten?

Ein Reiseführer durch die Wiener Ballsaison

Zwar gehen heutzutage nicht mehr alle WienerInnen selbstverständlich mit 16 Jahren in die Tanzschule, einen Walzer bringen jedoch die meisten von uns noch halbwegs sinnvoll aufs Parkett. Dabei geht es bei der Wiener Balltradition ja gar nicht ausschließlich um’s Tanzen.

Der  Kongress tanzt: Die Geschichte der Balltradition

Angefangen hat alles im 18. Jahrhundert, als Kaiser Joseph II. die ersten Bälle in den Redoutensälen der Hofburg veranstaltete. Aus dieser Zeit stammen auch viele der heute noch gültigen Sitten und Balltraditionen wie der Einzug der DebütantInnen, die Damenspende, sowie die Mitternachtsquadrille.

So richtig in der Wiener Gesellschaft durchgesetzt hat sich die Ballkultur schließlich beim Wiener Kongress 1814/15. Als Ausgleich zur politischen Arbeit fanden nämlich auch reichlich Tanzveranstaltungen statt. So entstand auch der Spruch „Der Kongress tanzt!“

Die Wiener Ballsaison ist eröffnet

Ursprünglich fanden Bälle nur in der Faschingszeit, also zwischen 11. November und Faschingsdienstag, statt. Heutzutage ist dies zwar immer noch die Hochsaison, die Ballsaison hat sich jedoch bereits ausgedehnt und es wird den ganzen Winter über das Tanzbein geschwungen.

Es muss auch nicht immer gleich der berühmte Opernball sein. Die meisten Bälle werden heute von Berufsständen ausgerichtet. Beliebt sind etwa der Kaffeesiederball, der ZuckerBäckerball oder der Philharmonikerball. Weltweit bekannt ist der Life Ball Wien, eine Charity-Veranstaltung, die sich dem Kampf gegen AIDS verschrieben hat und jährlich Promigäste mit sozialem Engagement wie Bill Clinton, Jean Paul Gaultier oder Charlize Theron nach Wien bringt.

Von der zentralen Lage des Grand Ferdinand am Schubertring aus kommen Sie schnell und praktisch zu den wichtigsten Bällen Wiens. Und dank der am Wochenende (Freitag bis Sonntagabend) durchgehend fahrenden U-Bahn kommen Sie auch zu jeder Uhrzeit noch bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Hotel und sind nicht auf Taxis angewiesen.

Und falls Sie nach einer durchtanzten Nacht noch Hunger verspüren sollten, können Sie sich bei unserem Highend-Würstelstand, dem Gulasch & Champagne stärken, bevor Sie glücklich und zufrieden ins Bett fallen. Füße hochlagern ist ein heißer Tipp – gut, dass es so etwas wie zusätzliche Kissen gibt.

Den Wiener Ballkalender finden Sie hier.

Ballzeremonie für AnfängerInnen

Kleidungsvorschriften: Die meisten Bälle werden heute lockerer gehalten, aber im Grunde wird von Herren ein dunkler Anzug erwartet, von Damen Abend- oder Cocktailkleider. Manche Bälle, zum Beispiel der Opernball, haben striktere Kleidungsvorschriften. Da muss für Herren der Smoking her, während das Abendkleid der Dame bodenlang sein muss. Generell empfiehlt es sich, auf der Eintrittskarte oder der Webseite des jeweiligen Balles den Dresscode einzusehen.

Damenspende: Beim Einlass zum Ball bekommen Damen traditionell ein kleines Geschenk überreicht. Früher war dies eine kunstvolle Verpackung für die wichtige Tanzkarte. Heutzutage handelt es sich dabei schlicht um ein nettes Erinnerungsstück, oft von Sponsoren des Balls bei gesteuert. Damit alle etwas davon haben, ist heute bei vielen Bällen auch eine Herrenspende üblich.

Eröffnung: Bei der festlichen Eröffnung eines Balles zieht das Jungdamen- und Jungherrenkomitee ein. Die Damen im weißen Kleid (das die meisten nach der Eröffnung gegen ein anderes Outfit austauschen), die Herren im dunklen Anzug. Der Eröffnungstanz des Komitees endet traditionell in einem Linkswalzer. Wenn der Tanzmeister „Alles Walzer!“ ruft, dürfen Ballgäste zu den EröffnungstänzerInnen aufs Parkett.

Damenwahl: Tanzkarten gibt es nicht mehr und die Regeln, wer wen zum Tanz auffordern darf, sind heute zum Glück längst aufgeweicht und modernisiert worden. Dennoch ist bei vielen Bällen die Damenwahl nach wie vor ein Fixpunkt im Ablauf. Dann sagen eine Zeit lang die Damen: „Darf ich bitten?“

Mitternachtseinlage: Während bei kleineren Bällen die Mitternachtseinlage oft nur aus dem Unterhaltungsprogramm kommt, spielen traditionelle Wiener Bälle nach wie vor die Fledermaus-Quadrille, bei der alle Gäste unter Anleitung des Tanzmeisters mitmachen können. Die Mitternachtsquadrille trägt maßgeblich zur guten Laune bei einem Ball bei, da sie trotz Ansage der Tanzschritte meist in einem großen Kuddelmuddel und viel Gelächter endet.

 

Schubertring 10-12, 1010 Wien
welcome@grandferdinand.com

Grand Ferdinand

+43 1 91 880

Meissl & Schadn

+43 1 90 212

Gulasch & Söhne

+43 1 91 880 500

Grand Étage

+43 1 91 880 920
Oder rufen Sie uns an!

Exklusiv
buchbar auf

 airbnb 

Newsletter abonnieren und
10 % Rabatt
auf die nächste Buchung erhalten!