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Die Staatsoper in Wien hat in ihren knapp 150 Jahren bereits einiges erlebt — und zwar nicht immer nur Opernvorstellungen! Im Februar heißt es „Alles Walzer“ beim Wiener Opernball.

Der Opernball in der Wiener Staatsoper

Die Staatsoper in Wien hat in ihren knapp 150 Jahren bereits einiges erlebt — und zwar nicht immer nur Opernvorstellungen! Im Februar heißt es „Alles Walzer“ beim Wiener Opernball.

Die Wiener Staatsoper ist ein Haus mit Geschichte, das auf knapp 150 Jahre Opern- und Ballettvorstellungen zurückblicken kann. Zahlreiche Uraufführungen, berühmte Direktoren und Dirigenten, prominente ZuschauerInnen, mehrere Kriege und Neueröffnungen, und sogar ein paar Filmdrehs — das Opernhaus am Ring hat im Laufe der Jahre schon einiges erlebt. Im Auf-und-Ab der Jahre hat sich viel verändert. Stetig geblieben ist aber, dass sich die Wiener Staatsoper nicht unterkriegen lässt.

© WienTourismus / Christian Stemper

Feierliche Eröffnung mit Sisi und Franzl

Erstmals eröffnet wurde die Wiener Staatsoper 1869 mit Mozarts „Don Giovanni“ in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth. Unter den ersten Direktoren gewann die neue Staatsoper schon bald international künstlerische Anerkennung. Vor allem unter der Direktion von Gustav Mahler machte sich die Wiener Staatsoper einen Namen.

Leicht gebremst wurde die Entwicklung des Opernhauses durch den zweiten Weltkrieg, zum einen künstlerisch, zum anderen aber auch physisch als letztendlich im März 1945 ein Bombentreffer das Haus am Ring weitgehend verwüstete.

Um den Betrieb aufrecht zu erhalten, nutzte die Staatsoper zunächst die Wiener Volksoper und das Theater an der Wien als temporäre Spielstätten. Im November 1955, mehr als 10 Jahre nach dem Bombeneinschlag, feierte die Wiener Staatsoper endlich ihre Wiedereröffnung am Opernring. Am Programm stand Beethovens „Fidelio“ unter der Leitung von Karl Böhm. Die Aufführung wurde im Österreichischen Fernsehen übertragen und gilt im Allgemeinen als bedeutungsvolles Lebenszeichen der neuerstandenen 2. Republik.

Stetige Innovation der Kulturlandschaft

Trotz des Rückschlages im 2. Weltkrieg ist die Wiener Staatsoper bis heute ein wesentlicher Fixpunkt, nicht nur der Wiener, sondern auch der internationalen Kulturlandschaft.

Pro Spielzeit gibt es heute etwa 350 Vorstellungen von mehr als 60 verschiedenen Werken! Ermöglicht werden die täglichen Opernaufführungen durch den einzigartigen Repertoirebetrieb; als einziges weltrangiges Orchester spielt das Wiener Staatsopernorchester nämlich täglich.

Synergien mit anderen Kunstformen werden an der Wiener Staatsoper ebenso hoch gehalten. So wird etwa der „Eisernen Vorhang“ (die Brandschutzwand zwischen Zuschauerraum und Bühne) seit 1998 jährlich von anderen KünstlerInnen gestaltet. Derzeit zu sehen ist der Vorhang der US-amerikanischen Künstlerin Tauba Auerbach.

Hochkultur zugänglich gemacht

Die Staatsoper sieht es als Teil ihres Kulturauftrages, Oper und Ballett möglichst für alle Menschen zugänglich zu machen, und zwar unabhängig von finanzieller Situation oder Opernerfahrung. Natürlich gibt es Opernkarten, bei deren Preisen Normalsterblichen schwindelig werden könnte. Aber ebenso kann man eine Aufführung in der Wiener Staatsoper auch um extrem günstige €2 vom Stehplatz aus genießen.

Zudem werden regelmäßig Aufführungen im Fernsehen übertragen, und bei „Oper live am Platz“ können im April, Mai, Juni und September Opernfans auf einer Leinwand am Herbert von Karajan Platz die laufenden Vorstellungen mitverfolgen — gratis, unter freiem Himmel und ganz ohne Dresscode.

Speziell für Kinder und Jugendliche wurde die „Junge Staatsoper“ geschaffen, um ihnen so Musik- und Tanztheater näher zu bringen. Sowohl auf der Hauptbühne selbst, als auch auf der Agrana Studiobühne werden für Kinder angepasste Konzerte, Opern und Ballettvorstellungen, sowie Auftragswerke speziell für das jüngere Publikum aufgeführt. Programme für Schulen geben Kindern und Jugendlichen Einblicke in das Treiben der Wiener Staatsoper, von Vorstellungs- und Probenbesuchen bis hin zum Livestream-Programm für Schulen namens „Wiener Staatsoper live@school“.

Der Wiener Opernball — Tanzveranstaltung mit langer Tradition

Der Opernball in der Wiener Staatsoper ist heute der Höhepunkt der Wiener Faschingszeit. Dabei musste die Veranstaltung zu Beginn doch noch regelrecht um ihren Platz im Wiener Opernhaus kämpfen!

Während die Ballkultur sich zur Zeit des Wiener Kongresses 1814/15 bereits in der Gesellschaft durchgesetzt hatte, war Kaiser Franz Joseph nicht ganz so leicht von dem neumodischen Trend zu überzeugen. Zunächst verweigerte der gute Kaiser schlicht und einfach die Erlaubnis, in „seinem Theater“ Tanzfeste zu veranstalten. Der erste „Ball in der Hofoper“ fand also 1869 nicht im Haus am Ring sondern im Gebäude der „Gesellschaft der Musikfreunde“ statt. Erst 1877 gab der Kaiser schließlich seine Zustimmung.

Der Untergang des Kaiserreiches 1918 hielt die junge Republik nicht lange davon ab, das Tanzbein zu schwingen: Im Jänner 1921 fand die erste Opernredoute der Republik Österreich statt; im Jänner 1935 der erste tatsächlich so benannte „Wiener Opernball“.

Heute ist der Opernball eine Institution, die von hochrangigen Gästen aus dem In- und Ausland besucht wird. Den Ball zu eröffnen, gilt als große Ehre für DebütantInnen. Mehr als 5.000 BesucherInnen werden heuer zum Opernball erwartet — und knapp 1,5 Millionen Menschen werden sich das Spektakel zuhause auf den Fernsehbildschirmen ansehen.

Egal ob es zum Opernball oder einer ganz regulären Aufführung in der Wiener Staatsoper geht — das Grand Ferdinand am Schubertring ist nur einen Katzensprung entfernt.

© WienTourismus / Peter Rigaud
© WienTourismus / Peter Rigaud
© WienTourismus / Peter Rigaud/Couture Vivienne Westwood Vienna
Schubertring 10-12, 1010 Wien
welcome@grandferdinand.com

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