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Der Wiener Musikverein bietet Konzertprogramm vom Feinsten. Der berühmte „Goldene Saal“ gilt sogar als einer der akustisch besten Konzertsäle der Welt.

Weltberühmte Konzertakustik: Der Wiener Musikverein

Der Wiener Musikverein bietet Konzertprogramm vom Feinsten. Der berühmte „Goldene Saal“ gilt sogar als einer der akustisch besten Konzertsäle der Welt.

Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker ist nicht nur eine österreichische Tradition, sondern auch einer der berühmtesten Exporte Österreichs: das Konzert wird jährlich in mehr als 90 Länder übertragen! Der beeindruckende Schauplatz dieses Hochkulturevents ist der „Goldene Saal“ des Wiener Musikvereins, der selbst weltweit berühmt ist.

Der Goldene Saal des Musikvereins

Der große Saal des Musikvereins, oft auch Goldener Saal genannt, gilt als einer der besten Konzertsäle der Welt. Er ist aber nicht nur akustisch sondern auch visuell ansprechend. Die überschwänglichen Goldverzierungen, von denen der Saal seinen Namen hat, haben im kühlen Blau von August Eisenmengers Deckengemälde „Apollo und die neun Musen, auf Nebenfeldern von Genien umschwebt“ den perfekten Kontrapunkt. 

Der Goldene Saal mit seinen mehr als 2.000 Plätzen ist aber nur einer von sieben Sälen, die den Wiener Musikverein zu einer so beliebten und umfassenden Konzertlocation machen.

Als die Gesellschaft der Musikfreunde 1870 in das heutige Gebäude in der Bösendorferstraße einzog, gab es neben dem Großen Saal auch den kleineren, für Kammermusikkonzerte gedachten, Brahms-Saal mit 600 Plätzen. 1996 kam der Gottfried-von-Einem-Saal dazu, und 2004 wurden vier kleinere, unterirdische Säle eröffnet, die für Konzerte, Proben, Konferenzen, Workshops und Empfänge genutzt werden.

©WienTourismus / Lois Lammerhuber

Gesellschaft der Musikfreunde

Während der Musikverein erst seit 1870 am heutigen Standort besteht, ist seine Geschichte doch ein Stückchen länger. Vor mehr als 200 Jahren wurde die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien gegründet. Ihr Ziel war die „Emporbringung der Musik in allen ihren Zweigen“.

Ursprünglich befand sich das Konzerthaus der Gesellschaft in der Tuchlauben, wo die 700 Plätze aber bald zu klein für den Publikumsansturm wurden. 1857 bewilligte Kaiser Franz Joseph I die Schleifung der Stadtmauern und machte so Platz für die Stadterweiterung und die Ringstraßenzeit — was schließlich die Entstehung des Musikvereins wie wir ihn heute kennen ermöglichte.

1863 überließ der Kaiser der Gesellschaft ein Areal gegenüber der Karlskirche. Der Architekt des imposanten Baus war Theophil Hansen, gebürtiger Däne und bekannter Vertreter der Neorenaissance. 1870 wurde das neue Haus schließlich offiziell eröffnet.

Konzert, Musikschule und Archiv

Die Gesellschaft der Musikfreunde widmete sich von Beginn an drei Bereichen. Zum einen organisierte sie Konzertveranstaltungen. Zum anderen gründete die Gesellschaft aber auch das Konservatorium, die erste öffentliche Musikschule Wiens, sowie das Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde, das eine der bedeutendsten Musiksammlungen der Welt werden sollte. Das Archiv ist heute eine der fünf größten und umfassendsten Musiksammlungen der Welt, die Objekte und Dokumente aller Art unter einem Dach vereint, von Notenmaterial bis zu Musikinstrumenten und Plastiken.

Der Konzertbetrieb und das Archiv sind bis heute in der Hand der Gesellschaft. Das Konservatorium hingegen ging 1909 in staatliche Hand über und wurde zum Vorläufer der Universität für Musik und darstellende Kunst. Unter anderen unterrichtete Anton Bruckner hier; unter den Schülern fand sich zum Beispiel Gustav Mahler.

Das Konzertprogramm des Musikvereins

Die Gesellschaft der Musikfreunde hatte sich vornehmlich der „klassischen“ Musik verschrieben, was aber Gegenwartsmusik nicht ausschließt. Im Musikverein fanden und finden bis heute zahlreiche Uraufführungen statt, darunter Ravels Klavierkonzert für die linke Hand und Schönbergs „Verklärte Nacht“.

Ursprünglich wurde das Haus vornehmlich von den Wiener Philharmonikern bespielt, bis 1900 Wiens erstes reines Konzertorchester gegründet wurde. Der Wiener Concert-Verein, heute die Wiener Symphoniker, übernahm die Gesellschaftskonzerte und spielt bis heute die meisten Symphoniekonzerte im Abo-Programm.

Rund 800 Konzerte werden pro Jahr im Musikverein gespielt, etwa dreißig Konzertzyklen pro Saison. Darunter finden sich etablierte Konzertreihen, wie etwa den auf Zeitgenössisches spezialisierte Zyklus „Kontrapunkte“.

Der Musikverein bietet zudem ein spezielles Programm für Kinder und Jugendliche. Musikvermittlung startet hier bereits mit 3 Jahren! Später ermöglichen Jugendkonzerte für alle ab 13 Jahren auch den Kontakt mit Künstlern. Über den Club 20 können Musikinteressierte von 14–29 günstige Karten für Gesellschaftskonzerte beziehen.

Juwel der Ringstrassenzeit

Der Musikverein ist ein Vermächtnis aus der Blüte der Ringstrassenzeit, er stammt aus genau jener Zeit, der sich das Grand Ferdinand verschrieben hat. Abgesehen von Konzertbesuchen kann man dieses architektonische Juwel bei öffentlichen Führungen durch den Musikverein erkunden, die in der Regel jeden Tag außer Sonntag stattfinden.

Vom Grand Ferdinand zum Musikverein ist es zudem nicht weit, denn das Konzerthaus ist regelrecht um die Ecke vom Hotel. Ein kurzer fünfminütiger Spaziergang über die Ringstrasse und schon steht man auf dem Musikvereinsplatz vor dem beeindruckenden Konzertgebäude.

©WienTourismus / Manfred Horvath
©WienTourismus/Ges. d. Musikfreunde in Wien / Peter Rigaud
Schubertring 10-12, 1010 Wien
welcome@grandferdinand.com

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